Zeitraffer berechnen: Intervall, Clip-Länge & Bilderzahl
Plane deinen Zeitraffer: Wie viele Bilder, wie lang wird der Clip und wie viel Speicher brauchst du?
Rechner
Du nimmst 900 Bilder auf; daraus wird ein 36,0 s langer Clip (21,97 GB).
Ein Zeitraffer verdichtet eine lange reale Szene in einen kurzen Clip. Drei Größen hängen zusammen: die Aufnahmedauer (wie lange du fotografierst), das Intervall (Abstand zwischen den Aufnahmen) und die Bildrate des fertigen Videos. Daraus ergeben sich die Anzahl der Bilder, die Clip-Länge und der Speicherbedarf auf der Karte.
Faustregel fürs Intervall: schnelle Bewegung (Wolken, Verkehr) 1–3 s, langsame Motive (Sterne, Sonnenuntergang) 5–30 s. Plane immer etwas Reserve beim Speicher ein.
Formel
Bilder = Aufnahmedauer / Intervall\nClip (s) = Bilder / Bildrate\nSpeicher = Bilder · Größe pro Foto
Rechenbeispiel
60 min Aufnahme, Intervall 4 s, 25 fps, 25 MB/Foto: Bilder = 3600 s / 4 s = 900. Clip = 900 / 25 = 36 s. Speicher = 900 · 25 MB ≈ 22 GB.
Hintergrund & Praxis
Für flüssige Bewegungen gilt auch beim Zeitraffer die 180°-Regel: Die Belichtungszeit jeder Einzelaufnahme sollte etwa der halben Intervalldauer entsprechen, damit die Bewegungsunschärfe natürlich wirkt (z. B. ND-Filter bei kurzem Intervall). Mehr dazu im ND-Filter-Rechner und im Verschlusswinkel-Rechner.